Was macht der Wolf Kinderclub eigentlich?

Mit meinen Internetseiten habe ich bereits vielen kleinen und großen Menschen den Wolf nähergebracht. Darüber hinaus habe ich mir überlegt, was ich noch tun kann, um noch mehr Kinder für den Wolf zu begeistern. Mir kam die Idee, einen Wolf-Kinderclub zu gründen der es Kindern ermöglicht, etwas für den Wolf zu tun und der seinerseits auch etwas für die Kinder tut. Schlüsselerlebnis war nicht zuletzt die Begegnung mit einem (damals noch) kleinen Polarwolfmädchen „Flocke“ aus dem Wildpark Lüneburger Heide.

Ich fand jemanden, der die Idee Kindern preiswerte Kinder-Wolfspatenschaften zu ermöglichen, mit denen die Arbeit für die Rückkehr der Wölfe gefördert wird, voll unterstützt. Auf diese Weise kann bereits ein Kind mit nur 1 Euro im Monat aktiv etwas für den Wolfschutz in Europa tun. In Zusammenarbeit mit Euronatur stellt der Wolf-Kinderclub solche Patenschaften zur Verfügung.

Euronatur arbeitet mit Wolfschützern vieler Länder zusammen. Dein Clubbeitrag vom Wolf-Kinderclub fließt direkt in die Projekte zum Schutz der Wölfe.

Es gibt noch immer einige großflächige Waldgebiete in Europa, in denen Wölfe leben oder wieder leben könnten. Mit deinem Clubbeitrag hilfst du mit, dass Wölfe dort nicht mehr geschossen werden und dass sie dorthin, wo sie bereits ausgerottet waren, wieder zurückkehren können. Euronatur verhandelt mit den Behörden und gibt fachlichen Rat, wo Schutzzonen in den Wäldern eingerichtet werden müssen und wo und wie man Grünbrücken über Fernstraßen und Autobahnen anlegen sollte. Auf dem Balkan entsteht so zum Beispiel gerade ein ganzes Netz von alten und neuen Waldschutzgebieten mit vielen von Menschen nicht genutzten Flächen dazwischen, über die Wölfe und andere Wildtiere von einem Naturpark zum andern wandern können.

Deine Clubbeiträge werden aber auch für Rangereinsätze benutzt. Die Ranger kontrollieren riesengroße und unzugängliche Gebiete und sind bei jedem Wetter oft wochenlang mit ihrem Geländefahrzeug und einem Zelt unterwegs, um die Wölfe vor Wilderern zu schützen - in Rumänien, in Bulgarien, Albanien und in vielen anderen Ländern.

Euronatur will auch erreichen, dass keine Lügen mehr über Wölfe erzählt werden. Immer noch kursieren nämlich Schauergeschichten von blutrünstigen Wölfen, die Menschen verfolgen und überfallen, obwohl es so etwas überhaupt nicht gibt. Aber Leute, die das lesen oder in einem Fernsehfilm sehen, bekommen Angst und wollen dann Wölfe in freier Natur nicht dulden. Außerdem wird oft behauptet, Wölfe hätten Schafe oder andere Tiere getötet, die in Wirklichkeit von wildernden Hunden angefallen, von Autos überfahren, an Krankheiten gestorben oder einfach gestohlen worden sind. Das tun solche Leute, die keine Wölfe als Jagdkonkurrenten dulden wollen oder auf Entschädigungszahlungen vom Staat hoffen. Deine Clubbeiträge werden zum Beispiel dafür verwendet, dass Wolfschützer solche Meldungen an Ort und Stelle kontrollieren. Sie können nämlich eindeutig fest-stellen, ob es sich wirklich um einen Wolfsriss handelt und ob überhaupt ein Wolf in der Gegend gewesen ist. Allerdings gibt es noch viel zu wenige solcher Experten, und deshalb sorgen wir für die Ausbildung weiterer Männer und Frauen zu fachkundigen Wolfschützern. Nach so einem Intensivkurs mitten in einem polnischen Wolfgebiet können sie dann in ihren Heimatländern viel für die Wölfe tun, z.B. auch Vorträge an Schulen und Universitäten halten, damit möglichst viele Leute die Wölfe besser verstehen und sie akzeptieren lernen.

Aber natürlich sind Wölfe keine Vegetarier. Sie brauchen Fleisch als Nahrung und fangen deshalb Wildschweine, Hirsche und in nördlicheren Ländern sogar Elche und Moschusochsen. Das ist sehr anstrengend und auch gefährlich. Weil Wölfe intelligente Tiere sind, merken sie natürlich schnell, dass es viel leichter ist, sich an Schafe zu halten. Die können nicht so schnell rennen und sind oft nicht einmal bewacht, besonders in Gebieten, in die Wölfe erst jetzt wieder zurückwandern. Schnell verlangen die Menschen dann, dass die Wölfe sofort abgeschossen werden oder tun es einfach, auch wenn es verboten ist. Deshalb beraten die Wolfschützer die Bauern, wie sie ihre Herden besser schützen können. Dafür gibt es vielerlei an die jeweilige Situation angepasste Methoden. Ganz wichtig sind starke und gut ausgebildete Herdenschutzhunde. Aber auch mit transportablen solargespeisten Elektrozäunen und anderen "Tricks" kann man Wölfe von den Schafen abhalten.

Du siehst, wie wichtig diese Arbeit ist. Und bei alldem kannst du mit deinem Clubbeitrag mithelfen. Und stell dir vor: auch in Deutschland können vielleicht bald wieder Wölfe leben. Manche kommen schon ab und zu über die polnische Grenze, um das Terrain zu erkunden. Bis jetzt sind sie noch jedes mal wieder vertrieben oder getötet worden. Deshalb verhandelt Euronatur auch mit dem Umweltministerium in Brandenburg und anderen deutschen Behörden. Gerade im Osten Deutschlands gibt es noch einige große, alte Wälder, in denen Wölfe prima leben könnten - wenn man sie nur ließe. Und das will Euronatur erreichen.


Gute Gründe, Clubmitglied zu werden!

  • Du erhältst Deine persönliche Patenschaftsurkunde
  • außerdem bekommst Du die Clubkarte, wo Dich beim Besuch unserer Partnerparks eine kleine Überraschung erwartet.
  • Du machst aktiv etwas für den Wolfschutz in Europa

Dein Clubbeitrag von DM 12 Euro geht zu 100% an die Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur) und wird ausschließlich für den Wolfschutz verwendet!

Möchtest Du Dich lieber per Post anmelden, hier unsere Adresse:

Thoddys Wolf Kinderclub
c/o Thorsten Hardel
Jütlandring 181
D-24109 Kiel

oder per Telefax:

04 31 / 53 71 90 41

Hier kannst Du Clubmitglied werden

     
   Cartoons und Inhalt © by Thorsten Hardel  Kopieren von Inhalten oder Grafiken nur nach schriftlicher Genehmigung.

nach oben